Einsteins Weg zum Genie

Das Albert Einstein als Genie in die Geschichte eingehen würde, war zu seiner Schul- und Studiumszeit schwerlich vorherzusehen. Er besaß zwar damals schon ausgeprägte Fähigkeiten in den Naturwissenschaften, jedoch lagen ihm die Sprachen eher weniger. Als sich seine Familie, nach deren Firmenzusammenbruch, entschloss, während seiner Schulzeit nach Mailand umzuziehen, blieb er weiter in München, um seinen Schulabschluss zu vollenden. Dass daraus jedoch nichts werden sollte, lag an Einsteins Widersinnigkeit gegenüber dem damaligen Schulsystem des Kaiserreiches, welches durch Zucht und Ordnung geprägt war und er mit Respektlosigkeit entgegen trat. Trotzig entschloss er sich die Schule ohne Schulabschluss zu verlassen und seiner Familie nach Mailand zu folgen.
Ohne Schulabschluss bewarb er sich um ein Studienplatz am Züricher Polytechnikum, wo er eine Aufnahmeprüfung ablegen musste, die er allerdings nicht bestand. Dank eines von ihm überzeugten Rektors durfte Einstein die liberal geführte Kantonsschule Aarau besuchen um dort seine Matura zu erwerben. Kurz darauf, nach seinem akademischen Jahr, nahm er sein Studium am Polytechnikum auf, während dem er allerdings häufig durch Abwesenheit auffiel und sich bei Prüfungen auf die Mitschriften seiner Kommilitonen verließ. Diese Ingnoranz beruhte auf seiner Abneigung rein formales Wissen zu erlernen, da ihn theoretisch-physikalische Denkprojekte mehr anregten. Letzlich jedoch beendete er 1900 das Studium und erhielt sein Diplom zum Fachlehrer für Mathematik und Physik.

Datum: Mittwoch, 4. April 2007 13:42
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