Der Pazifismus und Einstein
Albert Einstein’s Haltung zum Krieg und zur Gewalt wird allein schon an Hand seiner kriegsablehnenden Position während des Ersten Weltkriegs deutlich.
Von 1922 an war Einstein Mitglied der ‘Kommission für geistige Zusammenarbeit’ beim damaligen Völkerbund, der Vorgängerorganisation der UN, und trat in Anregung seiner Tätigkeit in einen Briefwechsel mit Siegmund Freud über die Frage ‘Warum Krieg?’. Dieser Briefwechsel wurde 1933 veröffentlicht.
Desweiteren erweiterte er in einem anderen öffentlichen Brief seine Haltung zum Pazifismus und erklärte, dass er sich zwar vor dem Jahre 1933 gegen den Militärdienst eingesetzt habe, nun aber erkennen müsse, dass das einzige Mittel gegen organisierte Macht nur organisierte Macht sein kann, so sehr er es auch bedaure.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges engagierte sich Einstein vielfältig für die internationale Rüstungskontrolle, rief ein ‘Emergency Committee of Atomic Scientists’ ins Leben und schlug die Bildung einer Weltregierung vor.
