Politik und Religion im Leben von Einstein
Einstein war ein bekennender Anhänger des Sozialismus und Zionismus, was Ihm im Leben jedoch nicht nur Vorteile einbringen sollte.
So wurde er wegen seiner Sympathien zur sozialistischen Gesellschaftsordnung vom amerikanischen Geheimienst beobachtet und vom “Manhattan-Project” fern gehalten. Seiner Vorstellung nach sollte die Gesellschaft nach sozialistischem Vorbild, jedoch unter Wahrung der individuellen und demokratischen Rechte existieren.
Weitgehend unterstützte er auch die zionistischen Ideale, ohne jedoch einer zionistischen Organisation beizutreten. So engagierte er sich nicht nur für die Errichtung eines jüdischen Kongresses in Deutschland, sondern sammelte auch Spenden für eine Häbräische Universität in Jerusalem. Dies führte zwar dazu, dass Einstein die Ehrenbürgerschaft der Stadt Tel Aviv erhielt, jedoch zog er auch den Hass der damals steigen Zahl von Antisemiten in Deutschland auf sich.
Nach der Machtübernahme Hitlers im Jahre 1933 stellte Albert Einstein einen Antrag auf Ausbürgerung, welcher jedoch abgelehnt wurde und stattdessen die Staatsangehörigkeit per Strafausbürgerung vollzogen wurde. Und auch seine Schriften vielen den Bücherverbrennungen im Dritten Reich zum Opfer.
