Albert Einstein und seine deutsche Ausbürgerung
Dienstag, 30. Januar 2007 14:38
In der Zeit als der Nationalsozialismus in Deutschland immer stärker am wachsen war, begab sich Albert Einstein, der damals ein Haus in Caputh bei Potsdam besaß, viel auf Reisen durch die ganze Welt um Vorlesungen zu halten. Während einer reise nach Princeton, im Winter 1933, ergriff Adolf Hitler die Macht in Deutschland und Einstein beschloss daraufhin nicht mehr nach Deutschland zurück zu kehren. Seine Reaktion erklärte er mit folgendem Bekenntnis: “Solange mir eine Möglichkeit offen steht, werde ich mich nur in einem Lande aufhalten, in dem politische Freiheit, Toleranz und Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz herrschen. [..] Diese Bedingungen sind gegenwärtig in Deutschland nicht erfüllt.” Einstein brach alle Kontakte in seine Heimat ab und reichte noch im selben Jahr seine Ausbürgerung ein. Diese wurde jedoch auf Grund einer Strafausbürgerung im darauf folgenden Jahr abgelehnt.
Thema: Albert Einstein | Kommentare (0)
